Seite drucken„Schüler experimentieren“ / „Jugend forscht“ - so viele Fachgebiete wie noch nie (08. Februar 2017)

Obwohl die elf Teilnehmer des diesjährigen “Jugend forscht“-Wettbewerbs alle aus der Chemie-AG stammen, traten sie mit ihren sechs Projekten in vier unterschiedlichen Fachgebieten, Arbeitswelt, Biologie, Chemie und Physik an.
Julien, der einen nachhaltigen Baustoff aus Stärkebasis erforscht, war der einzige „Jugend forscht“-Teilnehmer (und damit „Oldie“ der Truppe). Die Anderen traten in der Sparte „Schüler experimentieren“ an.
Neben Julien war Lukas L. im Fachgebiet Arbeitswelt vertreten. Er hat für seinen altbekannten biologisch abbaubaren Kleber Anwendungen entwickelt.
Lukas B., Kevin und Julian waren mit ihrer Schwarzlichtlampe dafür zuständig mehr Farbe in den Wettbewerb zu bringen. Sie beschäftigen sich mit fluoreszierenden Farbstoffen aus Pflanzen (Fachgebiet Biologie).
In Physik traten Malte und Frithjof an, die an einem mitwachsenden Mundschutz auf Grundlage einer nicht-newtonschen Flüssigkeit arbeiten.
Übrig bleiben noch zwei Projekte in unserem Stammfach, Chemie. Henri und Lukas G. haben nach selbsterhitzenden Chemikalien geforscht mit denen man z.B. Essen erhitzen kann. Mika und Magnus forschten wie verschiedene Säuren Zement und Marmor zerstören kann.
Neben sechs Schülern, die zum ersten Mal beim Wettbewerb waren, kannten 5 Schüler diesen schon. Sie waren darum auch weniger nervös (und blass) als die „Neulinge“. Spaß an der Veranstaltung hatten alle, auch wenn man ihnen die Spannung vor den Jurygesprächen, die dann aber meist gut abliefen, anmerkte. Vorher und nachher gab es genug zu tun. Neben Presse, den passierenden Studenten oder Betreuern anderer Projekte unterhielt man sich mit den Jungforschern anderer Schulen, bereite sich auf das Jurygespräch vor, bzw. ruhte sich davon aus oder nahm Warmgetränke zu sich (es war ganz schön kühl).
Am nächsten Vormittag war die Öffentlichkeit eingeladen sich über die Projekte zu informieren. Die Jungforscher berichteten mittlerweile sehr routiniert über ihre Arbeiten. Nach 1 ½ Stunden stieg dann wieder die Spannung, denn es ging zur Siegerehrung, die von der Big Band des Gymnasiums Oedeme musikalisch begleitet wurden. Nach einigen Grußworten wurden die Fachgebiete einzeln geehrt. Schon zu Beginn konnten wir uns über einen ersten Platz für Lukas L. freuen, der damit Mitte März zum Landeswettbewerb nach Oldenburg fahren darf. Er wird von Julian, Kevin und Lukas B. begleitet, die auch Sieger ihres Fachgebietes wurden. Mika und Magnus, die auf der Titelseite der LZ zu sehen waren, erhielten einen 3. Platz, ebenso wie Julien, der zudem den Sonderpreis für nachwachsende Rohstoffe erhielt.
Insgesamt waren alle Schüler zufrieden mit dem Wettbewerb.

T. Plate, L. Lehmann, S. Basler, C. Wehlen





Bilder: « 6 7 8 9 10 11 »




Aktualisiert am 10.03.2017 14:41:17
Gymnasium Oedeme
Umsetzung und IMS von LüneCom Kommunikationslösungen GmbH