Seite druckenFremdsprachig erteilter Sachfachunterricht / Bili-Unterricht



Seite druckenBili-Klasse (Jahrgangsstufe 7-10 (G9))

Kurzinformation:
Ab Schuljahr 2015/2016 wird das bilinguale Bildungs-Angebot den Rahmenbedingungen von G9 angepasst.

Der bilinguale Unterricht wird in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 in je einer Klasse erteilt. In der 7. Klasse werden die Fächer Geschichte und Chemie, ab Klasse 8 zusätzlich Erdkunde bilingual unterrichtet.

Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der Bili-Klasse sind zufriedenstellende Leistungen, insbesondere in den Fächern Englisch und Deutsch.

1. Definition von Bili-Unterricht

Bili-Unterricht ist fremdsprachig erteilter Sachfachunterricht und vollzieht damit den Schritt vom Lernen der Fremdsprache zum Lernen in der Fremdsprache. Die Sprache dient dabei der Kommunikation von Sachinhalten, ist aber nicht selbst Gegenstand des Unterrichts.

2. Vorteile des Bili-Unterrichts

Der Bili-Unterricht schafft durch die Beschäftigung mit Sachthemen der einzelnen Fächer authentische Gesprächsanlässe. Die Verwendung der Fremdsprache ist nicht – wie bisweilen im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I – Selbstzweck.
Durch das Lernen in der Fremdsprache wird Englisch zur Arbeitssprache der jeweiligen Sachfächer. In diesem Zusammenhang erwerben die Schülerinnen und Schüler über den Unterricht einen deutlich differenzierteren Wortschatz.
Aufgrund der häufigen Verwendung der Fremdsprache im Unterricht verbessert sich die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. In den Bili-Klassen wird von Jahrgangsstufe 7-10 bis zu neun Stunden pro Woche Englisch gesprochen.
Die Teilnahme am bilingualen Zusatzangebot fördert letztlich die interkulturelle Verständigung durch Verstehen und bereitet so auf Auslandsaufenthalte, verschiedenste Studiengänge und Berufe vor. Sie alle setzen eine erhöhte Fremdsprachenkompetenz voraus.

3. Konzeption des Bili-Unterrichts

Der bilinguale Unterricht wird (zunächst) in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 in je einer Klasse auf der Basis von Stundentafel 1 erteilt.
In der Jahrgangsstufe 7 werden die Fächer Geschichte und Chemie fremdsprachig unterrichtet. Ab Jahrgangsstufe 8 kommt noch Erdkunde als Bili-Fach hinzu.
Die Inhalte der einzelnen Fächer orientieren sich an den Standards des muttersprachlichen Unterrichts. Durch eine zusätzliche Pool-Stunde pro Jahrgang wird sichergestellt, dass in den Bili-Fächern das gleiche Niveau wie im muttersprachlichen Unterricht erreicht wird.
Die zusätzlichen Pool-Stunden sind wie folgt verteilt: im Jahrgang 7 und 9 in Geschichte, im Jahrgang 8 in Chemie und im Jahrgang 10 in Erdkunde.
Für die Leistungsbewertung im fremdsprachig erteilten Sachfachunterricht sind die fachlichen Leistungen entscheidend. Nichtsdestotrotz ist die angemessene Verwendung der Fremdsprache einschließlich der entsprechenden Fachsprache zu berücksichtigen.

4. Eignung für den Bili-Unterricht

Für den Bili-Unterricht eignen sich  Schülerinnen und Schüler, die …
- Spaß am Lernen haben und neugierig auf Neues sind,
- gerne Englisch sprechen,
- zufriedenstellende Leistungen, insbesondere in den Fächern Deutsch und Englisch zeigen.


Herr Elling, Herr Hilpert, Frau Jacobs, Frau Jaek, Herr Jenkel, Herr Peper, Herr Dr. Rahn und Herr Wehlen


Seite druckenBili-Klasse (Jahrgangsstufe 7-9 (G8))

Kurzinformation:
Am Gymnasium Oedeme gibt es seit Sommer 2006 ein bilinguales Bildungs-Angebot, beginnend mit der Jahrgangsstufe 7.

Der bilinguale Unterricht wird in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 in je einer Klasse erteilt. In der 7. Klasse werden die Fächer Geschichte und Chemie, ab Klasse 8 zusätzlich Erdkunde bilingual unterrichtet.

Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der Bili-Klasse sind zufriedenstellende Leistungen, insbesondere in den Fächern Englisch und Deutsch.

1. Definition von Bili-Unterricht

Bili-Unterricht ist fremdsprachig erteilter Sachfachunterricht und vollzieht damit den Schritt vom Lernen der Fremdsprache zum Lernen in der Fremdsprache. Die Sprache dient dabei der Kommunikation von Sachinhalten, ist aber nicht selbst Gegenstand des Unterrichts.

2. Vorteile des Bili-Unterrichts

Durch das Lernen in der Fremdsprache wird Englisch zur Arbeitssprache der jeweiligen Sachfächer. In diesem Zusammenhang erwerben die Schülerinnen und Schüler über den Unterricht einen deutlich differenzierteren Wortschatz.
Der Bili-Unterricht schafft durch die Beschäftigung mit Sachthemen der einzelnen Fächer authentische Gesprächsanlässe. Die Verwendung der Fremdsprache ist nicht – wie bisweilen im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I – Selbstzweck.
Aufgrund der häufigen Verwendung der Fremdsprache im Unterricht verbessert sich die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. In den Bili-Klassen wird von Jahrgangsstufe 7-9 mindestens neun Stunden pro Woche Englisch gesprochen.
Die Teilnahme am bilingualen Zusatzangebot dient letztlich auch der Vorbereitung auf Auslandsaufenthalte, verschiedenste Studiengänge und Berufe. Sie alle setzen eine erhöhte Fremdsprachenkompetenz voraus.

3. Konzeption des Bili-Unterrichts

Der bilinguale Unterricht wird (zunächst) in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 in je einer Klasse auf der Basis von Stundentafel 2 erteilt.
In der Jahrgangsstufe 7 werden die Fächer Geschichte und Chemie fremdsprachig unterrichtet. Ab Jahrgangsstufe 8 kommt noch Erdkunde als Bili-Fach hinzu.
Die Inhalte der einzelnen Fächer orientieren sich an den Standards des muttersprachlichen Unterrichts. Durch eine zusätzliche Pool-Stunde pro Jahrgang wird sichergestellt, dass in den Bili-Fächern das gleiche Niveau wie im muttersprachlichen Unterricht erreicht wird.
Die zusätzlichen Pool-Stunden sind wie folgt verteilt: im Jahrgang 7 in Geschichte, im Jahrgang 8 in Erdkunde und im Jahrgang 9 in Chemie.
Für die Leistungsbewertung im fremdsprachig erteilten Sachfachunterricht sind die fachlichen Leistungen entscheidend. Nichtsdestotrotz ist die angemessene Verwendung der Fremdsprache einschließlich der entsprechenden Fachsprache zu berücksichtigen.

4. Eignung für den Bili-Unterricht

Für den Bili-Unterricht eignen sich  Schülerinnen und Schüler, die …
- Spaß am Lernen haben und neugierig auf Neues sind,
- gerne Englisch sprechen,
- zufriedenstellende Leistungen, insbesondere in den Fächern Deutsch und Englisch zeigen.


Herr Elling, Herr Hilpert, Frau Jacobs, Frau Jaek, Herr Jenkel, Herr Peper, Herr Dr. Rahn und Herr Wehlen


Seite druckenBilinguales Angebot für die Jahrgangsstufe 10 (G8)



Seite druckenBili-Seminarfach (Jahrgangstufe 11-12)



Seite druckenFortbildungsveranstaltung „Spracharbeit im bilingualen Geschichtsunterricht“ am Gymnasium Oedeme (24. November 2014)

Am 24. November 2014 konnten wir mit Frau Annegret Weeke eine maßgeblich an der Konzeption der „Invitation to History“ Schulbuchreihe beteiligte und im bilingualen Unterricht bereits sehr erfahrene Lehrkraft in unsere Schule einladen. Dabei stand das Thema „Spracharbeit im bilingualen Geschichtsunterricht“ im Zentrum der halbtägigen Fortbildungsveranstaltung.
 
Frau Weeke unterrichtet am Mataré-Gymnasium in Meerbusch (Düsseldorf), einer Europaschule, an welcher der bilinguale Unterricht bereits sehr lange Tradition hat. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie auch in der Fortbildung und als Schulbuch-Autorin tätig.
 
Schon während ihres Einstiegsreferats wurde deutlich, dass die Spracharbeit ein zentrales Thema des fremdsprachig erteilten Geschichtsunterrichts darstellt und zuweilen auch im mutter­sprach­lichen Unterricht in seiner Bedeutung unterschätzt wird. Sprachlich-inhaltliche Unterstützungssysteme (‚scaffolds‘) spielen dabei bei der Rezeption fremdsprachlicher Texte wie auch bei der Textproduktion eine entscheidende Rolle, wenn es um den Aufbau fremdsprachiger Diskursfähigkeit geht.
 
Frau Weeke traf am Gymnasium Oedeme auf ein gemischtes Publikum: Die Bili-Geschichts-Lehrkräfte unserer Schule, unser Geschichtsfachleiter Herr Pannach von der Herderschule, unser Fachberater für (Bili-)Geschichte Herr Storre aus Buxtehude, Lehrkräfte und Referendare aus Winsen-Roydorf, sowie Referendare aus Winsen und Hittfeld. Wir alle besaßen unterschiedliche Vorerfahrungen und Voreinstellungen.
 
Das Publikum zeigte sich an der Fortbildung interessiert und diskussionsfreudig. In den Beiträgen spiegelte sich früh das weite Spektrum bilingualen Unterrichts wider. Die Gewichtung und Bewertung von (Fremd-)Sprache im Geschichtsunterricht erwies sich dabei als komplexe Materie. Auch der Grad sprachlicher bzw. inhaltlicher Unterstützung wurde kontrovers diskutiert.
 
Im Anschluss an das Einstiegsreferat ging es in die Praxis. Am Beispiel verschiedener Quellenarten wurden mögliche Formen von input / output scaffolding erprobt und im Anschluss dem Plenum vorgestellt.
 
Die vielen Denkanstöße und vielfältigen Arbeitsansätze, die wir im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung erhielten, dürften uns helfen, unseren bilingualen Unterricht schrittweise weiter zu professionalisieren. Den Beteiligten hat es offenkundig Spaß gemacht
 
René Jenkel
 
 


Seite drucken„Wie mache ich das mit dem Syntagmatischen?“ – 7B trifft Hans-Christian Oeser (19.03.14)

Am 19. März 2014 war erneut der Autor und Übersetzer Hans-Christian Oeser im Gymnasium Oedeme zu Gast, vermittelt durch das Literaturbüro Lüneburg, dieses Mal aber nicht als Vortragender für die Sek. II, sondern als Experte für Mediation in der Mittelstufe. Seine Arbeit mit der 7 b war ein Gipfeltreffen der Sprachkundigen.
 
 Teil 1: Los ging es mit einem Satz: Hans-Christian Oeser schrieb A boy carried an offering of a loaf of bread  an die Tafel und bat um Übersetzung. Die 7 b übersetzte: „Ein Junge trug eine Spende Brot. Ein Junge transportierte ein Angebot eines Laib Brotes. Ein Junge lieferte eine Bestellung von einem Laib Brot. Ein Junge brachte ein Brot als Opfergabe.“ Der Übersetzer-Profi war sehr zufrieden und erklärte, dass man beim Übersetzen sowohl die Vorgaben des Textes als auch der deutschen Sprache einhalten müsse. Die 7 b wollte wissen, ob man nicht beim Stil des Autors bleiben solle. Ja, sagte Hans-Christian Oeser, aber man bringe als Übersetzer auch automatisch seinen eigenen Stil ein.

Teil 2: Jetzt wurde ein gesamtes Gedicht übersetzt, und zwar eins zum Thema Liebe: Andrew Motion: Song (6). Erst wurde gelesen (7 b: „Das hört sich gut an. Harmonisch.“), dann analysiert, Reimschema, Kadenzen, Bilder (Hans-Christian Oeser: „Ihr wisst ja alles.“), dann übersetzt („das Paradigmatische, das Syntagmatische, die göttliche Inspiration“), bis die 7 b fand, dass das „poetische Feeling“ stimmte. Das fand der Profi-Übersetzer auch und lächelte. Die 7 b grinste zufrieden.
 
(Dettmer Detgen)


Seite druckenBili-Geschichtsbuch für Klasse 7 eingeführt (August 2013)



Seite druckenKMK-Empfehlungen zur Stärkung der Fremdsprachenkompetenz (Dezember 2011)

In den Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur Stärkung der Fremdsprachenkompetenz (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 08.12.2011) wird - unter anderem - die Bedeutung und der Nutzen des Bilingualen Unterrichts hervorgehoben. So heißt es: "Das Englische als lingua franca und die Anwendung vor allem der ersten Fremdsprache als Arbeitssprache im bilingualen Sachfachunterricht haben dabei einen besonderen Stellenwert [...]."
Und an anderer Stelle: "Der Einsatz der Fremdsprachen als Arbeitssprachen intensiviert fachliches und sprachliches Lernen und dient der Vorbereitung auf die zunehmende Internationalisierung in Ausbildung, Studium und Berufsleben. Unterschiedliche Formen bilingualen Arbeitens – von bilingualen Modulen zu bilingualen Zügen – gewährleisten ein variables Angebot für möglichst viele Schülerinnen und Schüler."
Im Anhang finden Sie / findet ihr den KMK-Beschluss in voller Länge.


Seite drucken„Das Schicksal der Familie Less aus Lüneburg“ – ein bilinguales Geschichtsprojekt der 9fl1 (Juni 2011)

Seit dem Frühjahr 2011 beschäftigte sich die 9fl1 mit englischem Zeitzeugenmaterial der Familie Less aus der Zeit des Nationalsozialismus. Ziel des Projekts war es, durch die Aufarbeitung der Erlebnisse dieser jüdischen Familie aus Lüneburg die Auswirkungen der NS-Herrschaft auf das Schicksal Einzelner begreifbar zu machen. Die Ergebnisse dieses Projektes wurden im im Rahmen des Jugendkongresses „Gegen Extremismus – für Toleranz und Vielfalt“ vor­gestellt.
 
Walter H. Less war fünfzehn, als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen und er kurze Zeit später das Johanneum verlassen musste. 1934 gelang ihm die Ausreise nach Kalifornien. Sein Bruder Ernst, dem die Anwaltslizenz und damit seine Existenzgrundlage entzogen wurde, emigrierte einen Tag vor der Reichspogromnacht 1938 ebenfalls in die USA. Auch sein Vater Leopold, der kurzzeitig ins KZ Sachsenhausen verschleppt worden war, floh zusammen mit seiner Frau Anna, über Sibirien nach San Francisco.
 
Walter Less starb 2001 und hinterließ eine Autobiographie in englischer Sprache, in der er seine Erlebnisse bis zur Ankunft seiner Eltern in San Francisco niederschrieb. Auch verfasste seine Tochter Margret McQuillan, ein Kinderbuch („An Orange in Winter“), das die Geschichte ihres Vaters verarbeitete. Diese Texte und zahlreiche andere Dokumente und Bilder wurden uns von der Geschichtswerkstatt Lüneburg für unser Projekt zur Verfügung gestellt.
 
Nun galt es, diesen Schatz an Quellen, für den ich insbesondere Herrn Brennecke danken möchte, nutzbar zu machen. Neben der Übersetzung der Autobiographie, die wir gemeinsam vornahmen, wurden eine Vielzahl multimedialer Kleinprojekte vorangetrieben: eine Powerpoint-Präsentation mit Informationen über die Familie, Hörtexte zu den einzelnen Familienmitgliedern, ein Wandplakat mit Fotografien zum Überblick, ein Interviewmitschnitt zum Thema „Arisierung in Lüneburg“, eine Karte mit den Fluchtrouten und ein Poster zur Einbettung des Schicksals der Familie Less in den Kontext des Nationalsozialismus in Deutschland.
 
Durch dieses Projekt hat die Klasse mehr geschafft, als sich mit dem Thema Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Sie hat auch selbst einen kleinen Beitrag zu einer lebendigen Geschichtskultur geleistet.
 
René Jenkel


Seite druckenBili-Geschichtsbuch für Klasse 9 / 10 eingeführt (Februar 2011)



Seite druckenPizarro und das Inka-Reich ... als Hörspiel (Juni 2010)



Seite druckenSchüler-Stadtführung durch das mittelalterliche Lüneburg (20. Januar 2010)

„Die Stadt im Mittelalter“ ist in der 7. Klasse ein Thema für den Geschichtsunterricht. Und da Lüneburg im Mittelalter gegründet wurde, bekamen die Schülerinnen der 7fl1 im Dezember den Auftrag, Kurzreferate über Kirchen, Häuser und Plätze in Lüneburg vorzubereiten. Ein kleines Problem gab es da noch: Die Referate mussten auf Englisch vorbereitet werden, denn die 7fl1 ist eine Bili-Klasse.
Am 20. Januar 2010 war es denn soweit. Einer zuvor ausgearbeiteten Route folgend, stapften wir vormittags durch das verschneite Lüneburg. Hier und da hielten wir an und hörten den Referenten zu, wie sie über den Platz „Am Sande“, die „Johannis-Kirche“ oder den „Kalkberg“ berichteten. Im Anschluss fassten die Zuhörer das Wichtigste in eigenen Worten zusammen.
Bei ca. 22 verschiedenen Orten bekamen wir allerhand zu sehen und zu hören. Damit das neuerworbene Wissen anschließend nicht versickert, hatte jeder am Ende die Hausaufgabe auf, einen Bericht über die Stadtführung zu verfassen – auf Englisch.
Rene Jenkel
 City Tour report by Tim (30 KBytes)


Seite druckenZeitschrift "Der Bilinguale Unterricht" (-2009)

Der Ernst Klett Verlag bietet auf seiner Internetseite die ehemals jährlich erscheinende Zeitschrift "Der Bilinguale Unterricht" kostenlos als Download an. Die Ausgaben 2008 und 2009 können über folgende Links heruntergeladen werden:

» Klett: Der Bilinguale Unterricht (Ausgabe 2009)
» Klett: Der Bilinguale Unterricht (Ausgabe 2008)


Seite druckenBack to Lüneburg's history - Mission: tourist audio guide (März / April 2009)

Each group of four pupils chose two sights of Lüneburg. Everyone in the groups had to look for information. The group of Verena, Camilla, Eva and Julia for example, had to do a research on Am Sande and the Lüne Mills.
When the groups met in Lüneburg they took photos of the sights and we should be on the photo as well. With the information we had, we wrote informative, but also funny dialogues. We recorded the dialogues as mp3s.
Everyone was scared when we were listening to our own voices in class. We graded them and also discussed good and bad elements. Later we did an audio tour with mp3s for a tourist and took a photo of it.
All in all it was a great and funny experience, but we‘re also happy that it‘s over now.

Melissa, Alina H. and Verena
 01 City Hall.mp3 (2344 KBytes)
 02 Duke Palace.mp3 (2512 KBytes)
 03 Mills.mp3 (3056 KBytes)
 04 Crane.mp3 (927 KBytes)
 05 Old warehouse.mp3 (1887 KBytes)
 06 Ilmenau.mp3 (1176 KBytes)
 07 City Walls.mp3 (913 KBytes)
 08 Michaelis Church.mp3 (2481 KBytes)
 09 Chalk mountain.mp3 (2137 KBytes)
 10 Lamberti Church.mp3 (951 KBytes)
 11 Saline.mp3 (3351 KBytes)
 12 Crown Brewery.mp3 (2286 KBytes)
 13 Am Sande.mp3 (2554 KBytes)
 14 Johannis Church.mp3 (1589 KBytes)
 15 Baker Street.mp3 (2002 KBytes)
 16 Monastery Luene.mp3 (1377 KBytes)


Seite druckenHamburger Abendblatt berichtet über Bili-Unterricht (17. November 2008)

Das Hamburger Abendblatt beschäftigt sich derzeit im Rahmen seiner Schulserie unter anderem auch mit bilingualen Angeboten in unserer Umgebung. Dort finden Sie / findet Ihr zahlreiche Berichte über die Vorteile, die fremdsprachig unterrichteter Sachfachunterricht mit sich bringt.
In der Ausgabe vom 17.11.2008 geht es um das Thema "Welche Sprache ist die richtige? [...] Welche Vorteile bringt bilingualer Unterricht und wie läuft er?"
Auch bei uns war das Hamburger Abendblatt zu Gast. Der passende Zeitungsartikel vom 12.11.2008 ist unter http://www.abendblatt.de/daten/2008/11/12/970229.html zu finden.

» Informationen zum Bili-Unterricht an unserer Schule


Seite drucken"Coming home" by Sarah ... (10.10.2008)

In the evening of October 9th we met across the London Eye. Actually we planned to leave at 7pm but we had to wait until the other class was complete, too. In the end we left at round about 8pm. But while we were waiting it turned dark so we had a nice view on the shining London Eye and the moon. Most of us were very tired so we weren't as loud as on the way to London. But obviously the other class wasn't tired at all. They tried to convince Mr Jenkel that we should watch a film but Mr Jenkel said that we watch it later. Because they couldn't watch the movie they sang as loud as possible and didn't care that some of us were a bit ill. As they stopped after ca. an hour we watched 'P.S. I love you'.

Then we had to wait for the ferry again, because we missed the first one. That night there was hardly any wind so the ferry didn't swing and so the most of us weren't sick. On the ferry we celebrated Sarah's birthday at midnight, she turned 15. Back in the bus we finished the movie and the most of us slept until the morning.

After the other class left the bus at Vechta 2 or 3 hours of our class trip were left. At the last stop we said goodbye to our very friendly and nice bus driver Viktor and gave him a little present. But our new bus driver was friendly, too. After changing the bus driver we said thank you to Mrs Plate and Mr Jenkel for the nice class trip. Then we saw the first buildings that belonged to Lüneburg and we all were happy to be home again.


Seite druckenLondonfahrt der Bili-Klasse 9fl1 (04.-10. Oktober 2008)



Seite druckenBili-Geschichtsbuch für Jahrgangsstufe 8 eingeführt (21. August 2008)

Auf dem deutschen Schulbuchverlag hat sich 2007/2008 einiges getan. So hat sowohl Cornelsen als auch der Westermann-Verlag jeweils ein Schulbuch für den bilingualen Geschichtsunterricht herausgebracht, welche beide die für die 8. Jahrgangsstufe zu behandelnden Unterrichtsthemen weitgehend abdecken: Exploring History von Westermann und Invitation to History von Cornelsen.
Nachdem die Geschichtsbücher – sie lagen im Vorfeld Frau Spreitzer, den Eltern- und Schülervertretern zur Ansicht vor – auf der Bili-Fachkonferenz (28.02.2008) vorgestellt wurden, kam es zu einer kurzen Diskussion.
Ausschlaggebend für die Entscheidung für Invitation to History war – neben den interessanter gestalteten Arbeitsaufträgen – das zu hohe sprachliche Niveau bei Exploring History, welches auch bei einer Testphase in der Jahrgangsstufe zutage trat.
Somit kam die Fachkonferenz darüber überein, das Geschichtsbuch Invitation to History auf der Gesamtkonferenz vorzustellen und dessen Einführung zur Abstimmung zu stellen.
Die Gesamtkonferenz vom 11.06.2008 hat diesem Antrag zugestimmt.


Seite druckenCurriculare Vorgaben für das fremdsprachig erteilte Fach Geschichte

In dem Niedersächsichen Kerncurriculum (Jgst. 5-10) für das Fach Geschichte (Stand 2008) finden sich zum fremdsprachig unterrichteten Sachfachunterricht folgende Ausführungen:

Fremdsprachig (bilingual) erteilter Geschichtsunterricht
Um Schülerinnen und Schülern eine umfassende Allgemeinbildung zu vermitteln, sie auf die internationale Arbeitswelt vorzubereiten und um einen Beitrag zur interkulturellen Handlungsfähigkeit der Lernenden zu leisten, muss schulische Bildung der dynamisch wachsenden Bedeutung der Beherrschung von Fremdsprachen, insbesondere der englischen Sprache, in Naturwissenschaft und Technik sowie in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Rechnung tragen. Dies geschieht zum Beispiel durch die Stärkung des Anwendungsbezuges einer Fremdsprache (z. B. von Englisch) als Arbeitssprache in speziell eingerichteten bilingualen Lerngruppen, in denen Geschichtsunterricht in englischer Sprache erteilt wird.

Die besondere Eignung des Geschichtsunterrichts als fremdsprachig erteiltes Sachfach ergibt sich aus dem hohen Grad der Anschaulichkeit vieler historischer Themenbereiche. Auf der Grundlage fachspezifischer Materialien (z. B. Bilder, Textquellen, Karten, Tabellen) werden Einsichten in historische Prozesse im Rahmen eines fachsprachlich akzentuierten Fremdsprachenerwerbs gewonnen und sprachlich umgesetzt. Durch vielfältige Visualisierungsmöglichkeiten sind eine altersgemäße fremdsprachliche Progression und eine Festigung des fremdsprachlichen Wortschatzes möglich.

Auch durch die Beschäftigung mit authentischen fremdsprachigen Materialien vermittelt der fremdsprachig erteilte Geschichtsunterricht eine vertiefte interkulturelle Kompetenz (Perspektivität). Weiterhin erfordert der fremdsprachig erteilte Geschichtsunterricht in besonderer Weise fächerübergreifende Zusammenarbeit mit Lehrkräften der Zielsprache und ermöglicht projektorientiertes Lernen.

Die Fremdsprache als Arbeitssprache kann auch in zeitlich begrenzten geeigneten Unterrichtseinheiten, das heißt in bilingualen Modulen, im Sachfachunterricht zum Einsatz kommen.

Die Gestaltung des fremdsprachig erteilten Geschichtsunterrichts basiert auf den didaktischen und methodischen Prinzipien des Geschichtsunterrichts sowie den spezifischen Bedingungen des bilingualen Unterrichts. Das Lernen der Fremdsprache ist den fachlichen Aspekten des Geschichtsunterrichts nachgeordnet.

Um die Durchlässigkeit zwischen fremdsprachig und muttersprachlich erteiltem Geschichtsunterricht zu gewährleisten, ist darauf zu achten, dass die Fachterminologie sowohl in der Zielsprache als auch in der Muttersprache gelernt wird.

Für die Leistungsbewertung im bilingualen Sachfachunterricht sind die fachlichen Leistungen entscheidend; die angemessene Verwendung der Fremdsprache einschließlich der entsprechenden Fachsprache ist jedoch zu berücksichtigen.

Quelle: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_gesch_08_nib2.pdf


Seite druckenCurriculare Vorgaben für das fremdsprachig erteilte Fach Erdkunde

In dem Niedersächsichen Kerncurriculum (Jgst. 5-10) für das Fach Erdkunde (Stand 2008) finden sich zum fremdsprachig unterrichteten Sachfachunterricht folgende Ausführungen:

Fremdsprachig (bilingual) erteilter Erdkundeunterricht
Um Schülerinnen und Schülern eine umfassende Allgemeinbildung zu vermitteln, sie auf die internationale Arbeitswelt vorzubereiten und einen Beitrag zur interkulturellen Handlungsfähigkeit der Lernenden zu leisten, muss schulische Bildung der dynamisch wachsenden Bedeutung der Beherrschung von Fremdsprachen, insbesondere der englischen Sprache, in Naturwissenschaft und Technik sowie in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Rechnung tragen. Dies geschieht zum Beispiel durch die Stärkung des Anwendungsbezuges einer Fremdsprache (z.B. von Englisch) als Arbeitssprache in speziell eingerichteten bilingualen Lerngruppen, in denen der Erdkundeunterricht in englischer Sprache erteilt wird.

Die besondere Eignung des Erdkundeunterrichts als fremdsprachig erteiltem Sachfach ergibt sich aus dem hohen Grad der Anschaulichkeit der geographischen Themenbereiche. Deshalb ist die Erkenntnisgewinnung mit Hilfe der anschaulichen fachspezifischen Materialien (z.B. Bilder, Karten Tabellen, Diagramme) schon in einem frühen Stadium des Fremdsprachenerwerbs möglich. Dasselbe gilt für die sprachliche Bearbeitung, wie z.B. die Beschreibung von Inhalten. Aufgrund der vielfältigen Visualisierungsmöglichkeiten sind eine altersgemäße fremdsprachliche Progression und eine Festigung des fremdsprachlichen Wortschatzes gewährleistet.

Durch die Beschäftigung mit authentischen fremdsprachigen Materialien und anhand von Vergleichen mit räumlichen Beispielen aus den Zielsprachenländern vermittelt der fremdsprachig erteilte Erdkundeunterricht eine vertiefte interkulturelle Kompetenz (Perspektivwechsel). Der fremdsprachig erteilte Erdkundeunterricht erfordert in besonderer Weise fächerübergreifende Zusammenarbeit mit Lehrkräften der Zielsprache und ermöglicht projektorientiertes Lernen (Nutzung von Synergieeffekten im Fächerübergriff).

Die Fremdsprache als Arbeitssprache kann auch in zeitlich begrenzten geeigneten Unterrichtseinheiten, das heißt in bilingualen Modulen, im Sachfachunterricht zum Einsatz kommen.

Die Gestaltung des fremdsprachig erteilten Erdkundeunterrichts basiert auf den didaktischen und methodischen Prinzipien des Erdkundeunterrichts sowie den spezifischen Bedingungen des bilingualen Unterrichts. Das Lernen der Fremdsprache ist den fachlichen Aspekten des Erdkundeunterrichts nachgeordnet.

Um die Durchlässigkeit zwischen fremdsprachig und muttersprachlich erteilten Erdkundeunterricht zu gewährleisten, ist darauf zu achten, dass die Fachterminologie sowohl in der Zielsprache als auch in der Muttersprache gelernt wird.

Für die Leistungsbewertung im bilingualen Sachfachunterricht sind die fachlichen Leistungen entscheidend; die angemessene Verwendung der Fremdsprache einschließlich der entsprechenden Fachsprache ist jedoch zu berücksichtigen.

Quelle: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_rs_erd_08_nibis.pdf




Aktualisiert am 14.01.2017 18:07:53
Gymnasium Oedeme
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