Seite druckenSchulinterne Evaluation - Bericht 2015

Die schulinterne Evaluation 2015 wurde mithilfe des Lüneburger Fragebogens durchgeführt, der alle relevanten Bereiche des Schullebens abdeckt. Es wurden die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen und deren Eltern sowie die Lehrkräfte befragt. Zur Auswertung wurden die Aussagen mit quantitativen Werten belegt und daraus Mittelwerte gebildet. Je geringer der Mittelwert zu einer Aussage ist, umso höher ist die Zustimmung zu dieser Aussage. Da die Aussagen positiv formuliert sind („hoher Lernerfolg“, „gutes Image der Schule“) entspricht ein geringer Mittelwert einer Stärke der Schule, während ein hoher Mittelwert als Verbesserungsbereich gilt. Zudem wurde geprüft, ob es große Abweichungen bei den Mittelwerten zwischen den Statusgruppen bei einer Aussage gab (sprich sehen die Schüler den Unterricht nicht als motivierend an, während die Lehrer dies so sehen). Dann gilt dies als Klärungsbedarf (bei vielen Bereichen im schulischen Leben gibt es naturgegeben unterschiedliche Auffassungen des Alltags: motivierender Unterricht ist ein Beispiel).
Die häufig positiven Ergebnisse wurden den entsprechenden Gremien der Schule vorgestellt. Insgesamt gibt es kaum Veränderungen zur letzten Evaluation zu verzeichnen. Die Stärken des Gymnasiums Oedeme sind u.a. das Schulleben, der Informationsaustausch, die Beliebtheit der Schule, die Beratungsangebote, die Gleichberechtigung zwischen Mädchen und Jungen und das erfolgreiche Lernen. Zu den Verbesserungsbereichen zählen die Klarheit was bei Schwänzen passiert, das Nacharbeiten von versäumtem Unterricht, motivierender und fächerverbindender Unterricht sowie Binnendifferenzierung.
Die Schulentwicklungsgruppe beriet in welchen Bereichen gehandelt werden sollte, die für die nächsten drei Jahre im Fokus der Schulentwicklung stehen sollten. Nicht jeder Verbesserungsbereich kann wegen struktureller und finanzieller Faktoren bearbeitet werden. Als Handlungsfelder wurden neben dem Thema „Gesundheit“ verschiedene Aspekte von Unterricht definiert, wie motivierender Unterricht, Binnendifferenzierung, Individualisierung von Unterricht, fächerverbindender Unterricht oder Förderung selbstständigen Lernens. Es kann sein, dass aus diesen Handlungsfeldern Entwicklungsfelder werden, d.h. dass sie ins Schulprogramm eingehen, oder sie werden von der Schulleitung auf anderem Wege bearbeitet, wie etwa durch die Einbindung von Fachobleuten, die durch geeignete Maßnahmen beispielsweise die fächerverbindenden Elemente des Unterrichts fördern. Die Handlungsfelder bieten somit einen Rahmen für die Schulentwicklung für die Zeit bis zur nächsten Evaluation.
Die Ergebnisse der letzten Evaluation haben beispielsweise die Einführung der kollegialen Unterrichtsreflexion und die Durchführung der schulinternen Lehrerfortbildung zum Thema „Gesundheit“ ergeben. Dazu wurde das Methodenkonzept verbessert, um selbständiges Lernen und Lernen lernen zu fördern.
C. Wehlen


Seite druckenEvaluation - eine kleine Anekdote zur Erhellung



Seite druckenSEIS - Selbstevaluation in unserer Schule

Schulqualität entwickeln - das ist für uns ein zyklischer Prozess, der idealtypisch folgendermaßen abläuft: Zu Beginn werden sich alle Beteiligten darüber einig, ob sie das SEIS-Qualitätsverständnis für ihre Schule akzeptieren können. Dann fragen sie sich, wie gut ihre Schule ist, und erhalten Antworten durch die Erhebung von Daten. Mündet diese Selbstevaluation zusätzlich noch in einen Vergleich, werden Stärken und Schwächen noch genauer erkannt, ehe die letzte und wichtigste Phase ansteht: die Planung und Durchführung von Maßnahmen. An ihrem Ende steht die erneute Selbstevaluation.
Wir planen die erste Selbstevaluation für die Zeit nach dem Abitur 2009. Befragt werden sollen die Lehrerinnen und Lehrer, weitere Mitarbeiter des Gymnasiums und die Schülerinnen und Schüler der 7. und der 10. Klassen sowie deren Eltern.

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Aktualisiert am 14.01.2017 17:09:51
Gymnasium Oedeme
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