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Spanisch



Seite druckenAuf die Freundschaft! Besuch aus Valencia (25.09. – 01.10.2012)

Nachdem der Austausch mit Valencia schon fast an der Zahl der Teilnehmer gescheitert wäre, da die Flugkosten insbesondere für die Besucher aus dem krisengeschüttelten Spanien immens hoch waren, kam es vom 25. September bis zum 01. Oktober 2012 doch zu dem erhofften Wiedersehen.



Mercedes de Villegas Arias, Reyes Durá und ihre 13 Schüler wurden von Herrn Stephan empfangen, während die deutschen Schüler leider am Unterricht teilnehmen mussten. Auch unsere neue Fremdsprachenassistentin María Vázquez Rojas unterstützte das Austauschprogramm der Spanischfachschaft tatkräftig, obwohl sie gerade erst angekommen war.



Höhepunkte des Programms waren der Empfang im Rathaus mit ausführlicher Erläuterung der Stadtgeschichte und Führung durch das Rathaus durch Herrn Kolle und das abendliche Orchesterkonzert unter der Regie von Frau Niehoff zur Begrüßung der Gäste.











Die 3-Muskel-Tour in Ratzeburg verstärkte die Kooperationsbereitschaft zwischen den Teilnehmern deutlich, da sie sonst bei der Bewältigung der Draisinen, Konferenzfahrräder und Drachenboote „auf der Strecke geblieben“ wären.





































Aber leider war der Austausch allzu schnell zu Ende und es hieß Abschied nehmen bei einem gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria, da die meisten deutschen Schüler aufgrund des kurzen Schuljahres schon wieder am Unterricht teilnehmen mussten.



Auf dem Lüneburger Bahnhof konnten dann nur einige wenige Schüler sich direkt von ihren Partnern verabschieden, aber ein Wiedersehen in Valencia im Frühjahr zu den „Fallas“ ist schon geplant.

Wir hoffen, dass die Finanzkrise in Spanien bald ein Ende finden möge, damit unsere Partnerschule aus Valencia weiterhin das Austauschprogramm mit dem Gymnasium Oedeme durchführen kann.

Antje Frels
Fachobfrau Spanisch


Seite druckenAustauschschüler aus El Salvador da! (12.6. - 11.7.2012)

Nach 26 Stunden sind sie am Dienstagnachmittag gegen 14.30 Uhr müde, aber sehr sehr aufgeregt in Oedeme angekommen. Nach der Begrüßung fuhren sie dann mit ihren Gastfamilien nach Hause, wo sie kurz danach tief und fest eingeschlafen sind. Einen Tag später starten die aufregenden 4 Wochen in Lüneburg mit viel Spaß und Überraschungen, ist es doch hier eine völlig andere Welt für die Kinder, die alle aus den 6. und 7. Klasse sind. Hoffen können wir jetzt nur noch auf viel Sonne und Wärme, damit wir nicht wieder die Heizung anstellen müssen, um unsere Gäste aus El Salvador nicht frieren sehen zu müssen ...



Seite druckenPräsentation über die Fahrt nach El Salvador (2011)


» Powerpoint-Präsentation über die Fahrt 2011


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Französisch



Seite druckenFranzösisch-Schüleraustausch mit Collège Sismondi in Genf (09.-14. Mai 2011)

Der Gegenbesuch der Lüneburger Schüler in Genf war ein großer Erfolg. Die Schüler waren jeweils zu Gast in einer Schweizer Familie, wobei einzelne sogar jenseits der nahe gelegenen Grenze zu Frankreich wohnten. Während ihres Aufenthaltes haben die Schüler Einblicke in den (Schul-)Alltag eines frankophonen Landes bekommen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenüber ihrem Leben zu Hause entdeckt. Dabei entstanden zum Teil enge Freundschaften und die ersten weiteren Besuche auf privater Basis sind bereits vereinbart.
Besonders beeindruckend waren die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Schweizer. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Zubereitung eines sehr schmackhaften algerischen Gerichts durch eine Gastmutter für den Abschiedsabend (Couscous mit Gemüse, Lamm- und Hühnerfleisch) sowie ein liebevoll gestaltetes Abschiedsgeschenk einer Schweizer Schülerin für alle Teilnehmer des Austauschs.
Unsere Schüler waren beeindruckt von der internationalen Atmosphäre und den vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die die Stadt Genf bietet: An oberster Stelle sei hier der Sitz der UNO genannt und weitere Institutionen wie der Hauptsitz des Roten Kreuzes (Croix Rouge), das Internationale Flüchtlingshilfswerk (Haut Commissariat des Réfugiés) etc. und natürlich das CERN, das mit seinen Forschungsergebnissen weltweit immer wieder für Schlagzeilen sorgt.
Die Internationalität der Stadt spiegelte sich auch am Collège Sismondi wider, wo unseren Schülerinnen besonders beim (nach Geschlecht getrennten) Sportunterricht auffiel, dass die aus verschiedensten Ländern stammenden Mädchen beste Freundinnen waren.
Für unsere sprachlich interessierten Schüler bot der Austausch eine besondere Möglichkeit, das Französische in authentischen Situationen des Alltags anzuwenden und seine internationale Bedeutung als Sprache der Diplomatie kennen zu lernen. Ein Lernzuwachs im Französischen, mehr Sicherheit, in der Fremdsprache auf andere Menschen zuzugehen oder sich in ungewohnten Situationen zurecht zu finden, sich selbstständig im Ausland zu bewegen – dies sind nur einige der positiven Ergebnisse dieser Reise.
Die Oedemer Schüler waren sehr zufrieden mit ihrer Fahrt nach Genf und würden sofort wieder mitreisen.

Es folgen nun die Berichte der Schüler.

Kr & Bru

Familienleben

Anfangs war ich sehr nervös und habe mich gefragt ob ich alles verstehen werde oder ob die Eltern mich überhaupt mögen werden. Doch schon als ich meine Austauschpartnerin Alisson gesehen habe, ging die Nervosität weg und auf der Fahrt ins neue Zuhause habe ich mich viel mit meiner Gastmutter Susi unterhalten. Sie hat sich total gefreut, dass ich keine Angst hatte zu sprechen.
Da sie Italienerin ist und die Sprache Französisch auch erst lernen musste, wusste sie, wie sie sprechen musste, damit ich alles verstehe. Beim Abendessen habe ich auch den Vater kennengelernt, den ich zwar von Anfang an sehr mochte, aber bis zum Schluss nie richtig verstanden habe. Im Gegensatz zu Susi hat Serge ziemlich schnell und undeutlich gesprochen, aber wir haben es gemeinsam immer hinbekommen, so dass ich am Ende doch wusste, was er mir sagen wollte.
Insgesamt habe ich mich in dem Zuhause und der Familie richtig wohl gefühlt.
Der schönste Abend war am Mittwoch. Alisson und ich wollten zusammen Musik machen, sie am Klavier, ich an der Gitarre und gemeinsam singen. Das ganze endete vorläufig damit, dass die Gitarre kaputt war. Also haben wir uns gedacht, das geht auch ohne Gitarre. Alisson und ich haben dann nur Klavier gespielt und gesungen. Von der Musik angelockt kamen meine Gasteltern dazu und haben angefangen mitzusingen.
Als dann der letzte Tag anbrach, waren Alisson und ich schon etwas traurig und haben, wie auch in den letzten Tagen, so viel wie möglich zusammen gemacht.
Am Samstag morgen kam dann der Abschied. Ich hätte anfangs niemals vermutet, dass es so schwierig wird nach Hause zu fahren. Am liebsten wäre ich dort geblieben, denn auf eine andere neue Art war nun auch hier mein Zuhause.
Mein Gastvater ist morgens extra aufgestanden, um mir tschüss zu sagen. Insgesamt hat er mir dreimal tschüss gesagt, weil er gar nicht so recht wollte, dass ich gehe. Und auch meine Gastmutter war sehr traurig. Alisson und ich wollten uns überhaupt nicht trennen. Es war uns fast egal, ob ich da bleibe oder sie mitkommt, aber wir wollten nicht getrennt werden. Zwischen uns hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt.
Im Sommer werden wir eine Art zweiten Austausch machen. Sie wird für eine Woche zu mir kommen und dann fahre ich eine Woche zu ihr. Fest steht, dass ich alles versuchen werde, damit wir Freundinnen bleiben, auch wenn wir uns nur selten sehen können.

Von Sarah Barufe

Genfer Lifestyle

Mein allererster Gedanke, als ich aus dem Zug in Basel stieg: Rauch! Daran änderte sich auch im Rest der Woche herzlich wenig, denn in der Schweiz rauchen viele und das fast überall.
Von deutscher Spießigkeit keine Spur, denn unsere freie Zeit verbrachten wir oft mit spontanen Verabredungen am Genfer See oder im Park, wo wir lachten, redeten und uns mit dem französischen Reggae bekannt machten. Zwischen diesen entspannten Stunden besuchten wir ab und zu den Unterricht, der in unserem Fall - offen gestanden - ziemlich eintönig war. Es war purer Frontalunterricht mit sehr wenig interaktiver Klassenbeteiligung, was jedoch durch die hervorragende Ausstattung und das nigelnagelneue Schulgebäude (Bau 2010) ausgeglichen wurde. Dazu gehörten unter anderem diverse Fitness- und Akrobatikausstattungen in der Turnhalle sowie die dortige Kletterwand. (Andere Mitglieder unserer Gruppe sahen aber auch sehr ansprechende, interessante Unterrichtsstunden mit Rollenspiel und Diskussion.)
Auch in puncto gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr haben die Genfer ihre ganz eigene Interpretation. Wer sonst würde auf die Idee kommen, quer auf einer Kreuzung zu parken oder acht Leute in einen 5- Personenwagen zu quetschen?
Abschließend kann man sagen, dass die Genfer Jugend eine entspannte Freizeitgestaltung bevorzugt.

Von Julia E. Meine & Pia L. Bachmann

Badespaß am Genfer See

„Ein Lied singen, Scheiße sagen und runter springen!“ Das ist laut eines unserer Mitschüler die optimale Anleitung, um vom 10m-Turm zu springen. Deswegen haben vier von uns das dann auch gleich mal ausprobiert, am Genfer See, auf einem extra für uns geöffneten Sprungturm. Bei herrlichstem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gibt es ja auch nichts Schöneres als in strahlend blaues Wasser zu springen, noch dazu vor einer so unglaublichen Kulisse, wie sie in Genf zu finden ist: repräsentative Häuser, Bäume, das Jura-Gebirge im Hintergrund und die 140m hohe, berühmte Wasserfontäne des Genfer Sees (Jet d’eau du Lac Léman).
Aber auch für die Nicht-Springer war der Ausflug an den Strand eine gelungene Aktion. Ob auf dem Handtuch liegend, sich mit den Füßen im Wasser abkühlend oder zu den Plattformen schwimmend, alle hatten ihren Spaß!
Das „Bains des Pâquis“ ist in Genf aber nicht nur ein gut besuchtes Schwimmbad an einer Mole mit einem kleinen Leuchtturm, sondern auch ein beliebter Treffpunkt der Jugend, die sich am Abend oft spontan dort verabredet. Auch wir haben da einen lustigen Abend verbracht. Mit Musik und viel guter Laune ist es also zu jeder Zeit ein besonderer Ort.

Von Merle Doerk & Isabelle Rodegerdts

Don´t think, just do it!

Zehn Meter können ziemlich hoch sein. Vor allem wenn man gerade vorhat, sich dort hinunter zu schmeißen. Man kann gar nicht erklären, was einem dort alles durch den Kopf geht. Das Herz scheint zu rasen, man schreitet an die vorderste Kante des Brettes, fängt im Inneren an, ein Lied zu singen, um sich noch etwas Mut zu machen. Im letzten Moment kommt der Gedanke auf, was denn alles schief gehen könnte. Man sagt „Scheiße“ und springt. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Allerdings muss man sich auch konzentrieren, denn wenn man aus dem Gleichgewicht kommt, kann das übel enden. Doch das hält einen nicht davon ab, erneut zu springen…  

Grillen am Genfer See

Am Dienstag Abend, nach dem Besuch der Altstadt von Genf, teilten uns unsere Austauschpartner mit, dass für den Abend ein Grillfest in einem kleinen Park mit Strand am Genfer See geplant war. Jeder Schweizer kaufte gemeinsam mit seinem deutschen Partner Fleisch und Würstchen ein.
Um 20 Uhr trafen wir uns daraufhin alle wieder. Die Schweizer Jungs bereiteten den Grill vor und der Rest der Gruppe platzierte sich im Gras. Während das Essen vor sich hin brutzelte, unterhielten wir uns, hörten Musik und genossen den wunderbaren Ausblick auf den See.
Ganz problemlos verlief dieser Abend aber dann doch nicht: Durch die Spontaneität der Schweizer wurden teilweise Teller und Besteck während der Vorbereitungen vergessen. Aber auch dieses Hindernis bewältigten wir: Teller und Besteck wurden gemeinschaftlich geteilt und im Notfall wurde eben auch ein Stück Fleisch zum Fingerfood.
Insgesamt haben alle den Abend am See sehr genossen!

Von Jelka Ahrens

Festival: Vernier sur Rock!
Am letzten Abend in Genf wollten wir noch etwas Außergewöhnliches erleben, was unseren französischsprachigen Freunden mehr oder weniger gut gelungen ist.
Wir fuhren mit einem sehr überfüllten Bus nach Vernier, wo das Rockfestival stattfand.
Die Schweizer freuten sich schon seit Wochen auf dieses Event, welches am Mittwoch, den 11. Mai startete und bis Freitag, den 13. Mai, die Menschenmassen mit einem Mix aus Rock, Reggae, Ska und Punk in Ekstase hielt. Wir fuhren am Freitag hin, wo die berühmte französische Reggaeband Dub Inc ab 23 Uhr die Verstärker aufdrehte.
Die Musik gefiel uns sehr und die Bank vor dem Bratwurststand verschaffte uns den perfekten Überblick über den gesamten Platz, wo wir zur Musik feierten. J
Allerdings machte das Datum seinem abergläubischen Ruf alle Ehre, in dem unsere Rückfahrmöglichkeiten ausfielen und der Eingang gesperrt wurde, da die ganze Schweiz nach Vernier pilgerte.
Letztendlich kamen aber alle nach diesem erinnerungswürdigen Abend wieder in Genf an.
Und somit verbleiben wir bei dem Motto:
LET’S ROCK !

Von Franziska Köllen

Forschungszentrum CERN (Centre Européen de Recherche Nucléaire)

Das CERN ist eine Einrichtung der Physik-Entwicklung, welche außerhalb von Genf teils auf Schweizer, teils auf französischem Boden liegt ( ca. 20 min mit der Bahn) und mehrere Forschungszentren, aber vor allen Dingen einen Kernbeschleuniger beinhaltet, der zu den fortschrittlichsten der Welt gehört. Es wurde nach dem 2. Weltkrieg gegründet und gilt ausschließlich friedlichen Zwecken, da viele Physiker sich mit der Erfindung und dem Abwurf der Atombombe friedlich auseinandersetzen und die Physik nicht als vernichtende Wissenschaft ansehen wollten. 
Die Besichtigung wurde von Mitarbeitern bzw. Physikern des CERN geleitet und war daher sehr anspruchsvoll und leider auch etwas langweilig gestaltet. Um einen Überblick über diesen Vortrag zu bekommen, würde man sagen, dass der 27 km lange Kernbeschleuniger die Teilchen (z.B. Protonen) bei 99,9% Lichtgeschwindigkeit in beide Richtungen schießt. Diese umrunden die 27 km pro Sekunde ca. 12 000 mal! Sind die Teilchen schnell genug, werden Sie aufeinander geleitet und die Folgen werden analysiert. Bei dem Aufprall entstehen wiederum neue Teilchen sowie Energie. Im Moment wird nach dem Higgs Partikel gesucht, welcher den Teilchen die Masse gibt. Mr. Higgs wartet schon lange auf diese Entdeckung, für die er höchstwahrscheinlich einen Nobelpreis erhalten würde.

Christoph Deller

La Croix Rouge

Am Donnerstag besuchten wir das Museum des Roten Kreuzes (franz. „Croix Rouge“), welches 1863 vom Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant und vier weiteren Bürgern in Genf gegründet wurde. Vier Jahre zuvor reiste er nach Italien, um dort mit Napoleon III. über Probleme im von Frankreich besetzten Algerien zu sprechen. Allerdings führte der französische Kaiser gerade Krieg gegen Italien und hatte keine Zeit für Dunant. So kam es, dass dieser die so genannte „Schlacht von Solferino“ hautnah miterlebte und sah, wie die 25.000 Verwundeten nur völlig unzureichend medizinisch versorgt werden konnten. 
Aus seinem Entsetzen heraus widmete er sich tagelang der Versorgung der Verwundeten. Daraufhin schrieb er seine Erlebnisse in dem Buch „Eine Erinnerung an Solferino“ nieder und gründete, wie bereits erwähnt, das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK).
Mit Inkrafttreten dieser Einrichtung wurden zum Beispiel nationale Hilfsgesellschaften für Kriegsverwundete gegründet sowie ein Schutzzeichen in Form einer weißen Armbinde mit rotem Kreuz für Helfer und Verwundete eingeführt – eine Umkehr der Schweizer Flagge.
In islamischen Ländern heißt die Hilfsorganisation „Der Rote Halbmond“ (franz. Croissant-Rouge), da dort das Kreuz als christliches Symbol angesehen wird.
Das IKRK hat seinen Hauptsitz in Genf und Niederlassungen in etwa 80 anderen Ländern. Es ist eine unparteiische, neutrale und unabhängige Organisation.
Insgesamt war das Museum sehr interessant, auch wenn viele schon sehr kaputt vom Besuch im Physik-Zentrum „CERN“ waren und der anspruchsvollen Führung vielleicht nicht mehr ganz folgen konnten. Neben mehreren Ausstellungsstücken haben wir unter anderem auch einen Film über die „Schlacht von Solferino“ gesehen. Allerdings hatten wir leider nicht mehr genug Zeit, um das ganze Museum zu besichtigen, was sehr schade war.  Man hätte noch viel von der Geschichte des Roten Kreuzes - über den 1. Weltkrieg bis heute - erfahren können...

Robert Gerzmann

UNO (United Nations Organization)

Ein weiteres Highlight während unseres Austausches war der Besuch im Kongresszentrum der UNO in Genf. Noch bevor wir das Gebäude betraten, waren wir von dem eindrucksvollen Erscheinungsbild absolut überwältigt. Schon die flughafenähnlichen Kontrollen am Eingang der gesamten Anlage ließen erahnen, wie zentral und wichtig diese war. Dieses Gefühl wurde durch die minutiös sowie anschaulich gestaltete Führung noch verstärkt. Die Führung ging beinah durch das ganze Gebäude, wobei der Eindruck der Wichtigkeit durch den Anblick der Konferenzsäle noch verstärkt wurde. Auch bekamen wir einen Eindruck von der Relevanz der Freundschaft zwischen den Mitgliedsstaaten, die durch die extravaganten ausgestellten Geschenke einzelner Länder, wie zum Beispiel einen aus Kokosfasern gewebten Teppich, Statuen, große Modellschiffe, einem Wandteppich aus China etc verdeutlicht wurde, oder die aufwändig gestaltete Decke im Konferenzsaal für Menschenrechte, die von einem berühmten spanischen Künstler geschaffen wurde und aussieht wie Stalaktiten einer Tropfsteinhöhle.
Man kann die UNO in sechs Hauptorgane aufteilen, zu denen das Treuhandkonzil, das Sicherheitskonzil, die Generalversammlung, das Wirtschafts- und Sozialkonzil, der internationale Gerichtshof und das Sekretariat gehören.
Wir bekamen einen sehr guten Eindruck davon, wie wichtig internationale Zusammenarbeit ist.

Von Julia E. Meine & Pia L. Bachmann

Die Fromagerie „La Maison de Gruyère“

Im Rahmen unseres Schüleraustausches mit Genf haben wir viel über die Schweizer Kultur gelernt.
Bei einem Ausflug in das nahegelegene Dorf Gruyère besuchten wir auch die berühmte Käserei „La Maison de Gruyère“, in der der leckere Käse „Le Gruyère“ (deutsch: Greyerzer) hergestellt wird.
Eine Kuh führte uns durch die Fromagerie – per Audioguide.
Zuerst erfuhren wir, welche Gräser und Kräuter die Kuh fressen muss, damit der Käse das richtige Aroma bekommt.
Danach ging es weiter zur direkten Käseherstellung. Hierbei konnten wir die Käser bei der Käseherstellung live beobachten und danach einen Blick in die Keller werfen, wo riesige Mengen von Käselaiben monatelang zur Reifung gelagert werden. Nebenbei gab es noch ein kurzes Quiz zu lösen und Zeit, im Souvenirladen zu shoppen.
Zum Schluss machten wir eine Käseprobe auf der Alm und besuchten den hübschen Ort Gruyère.

Melissa Schulz und Vanessa Gerlach

Wanderung Gruyère

Als wir im Ort von Gruyère waren, ist uns spontan die Idee gekommen, eine Wandertour zu machen. Wir besorgten uns im Office du Tourisme eine Karte und starteten die Tour. Zu Beginn stand uns ein kurzer Abstieg bevor, der uns an einem wunderschönen Friedhof vorbeiführte und uns den Blick auf die Burg freigab. Der Weg führte mitten durch Wiesen und Felder, im Hintergrund die beeindruckenden Granitfelsen. Danach kamen wir zu einer Brücke, unter der das glasklare Gletscherwasser aus den Bergen hindurch floss. Dies bot einen unvergesslichen Panoramablick den Bachlauf entlang. Auf dem weiteren Weg folgten wir dem Fluss und durchquerten einen fast tropischen Wald. Ein steiler Aufstieg beendete unsere Wandertour, der sogar erfahrende Wanderer außer Atem bringen konnte. Es war eine sehr schöne Tour, die sich für jeden lohnt.

Von Antje Hahn, Frederic Schneide

Das Schloss von Gruyère

Nachdem wir die Fromagerie besucht hatten, durften wir uns noch einige Stunden im Ort Gruyère aufhalten, der, wie man am Namen schon erkennt, das Zuhause des berühmten Schweizer Greyerzer Käse ist.
Das kleine Dorf liegt auf einem Berg und ist sehr malerisch, die Sonne schien und wir konnten neben viel Käse natürlich auch Souvenirs und Eis kaufen.
Außerdem thront auf der Spitze des Berges ein beeindruckendes Schloss aus dem 13. Jahrhundert (damals der Wohnsitz der Grafenfamilie von Greyerz, später von den Familien Bovy und Balland), das einige von uns besichtigten und in dem auch gerade eine Fotoausstellung zu sehen war.
Der Besuch des Schlosses bietet einen Überblick über acht Jahrhunderte Architektur, Geschichte und Kultur, denn selbstverständlich wurde es im Laufe der Zeit restauriert, das Gebäude erweitert, umgestaltet und umgebaut.
In den einzelnen Räumen war das ursprüngliche Mobiliar für uns Besucher ausgestellt, dazu gab es jeweils Informationen über die Räume, die Epoche und allgemein Wissenswertes.
In einem der Säle stand ein wunderschöner alter Flügel, an dem früher der bekannte Pianist und Komponist Franz Liszt spielte und dessen Musik man auch im Hintergrund hören konnte.
Auch der Schlossgarten, die Schlossmauer und die Kapelle waren schön zu besichtigen, und der Ausblick, den man von überall aus hatte, war einfach atemberaubend!

Von Inga E. Kruk

Die Chocolaterie Callier

Schokolade hat in der Schweiz eine lange Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht, und sie hat auch einen festen Platz im Leben der Schweizer heute.
Dies haben wir auch bei unserem Besuch in der Chocolaterie gesehen.
Schon im Eingangsbereich der Chocolaterie Callier duftete es nach Schokolade. Ein Blick nach rechts und riesige Mengen von Schokotafeln, Kakao und Pralinen in allen Variationen erwarteten uns im Shop.
Doch zunächst kam „Geschichte“: Statt eines langweiligen Museumsvortrages ging die Gruppe durch eine Art Hamburg Dungeon in Süß, jedoch ohne Schauspieler, immer begleitet  von herrlichem Schokoduft. Dabei konnten wir die Geschichte der Schokolade von der Entdeckung bis zur Neuzeit „live“ erleben.
Doch das Beste kam wie immer zum Schluss: Nachdem wir durch Glasscheiben einen kurzen Blick auf die laufende Produktion werfen konnten, kamen wir in einen Raum voller Schokolade, in dem es nicht nur erlaubt, sondern erwünscht war, von den verschiedenen Sorten zu probieren, so viel wir wollten.
Der Besuch endete mit einer erfolgreichen Shoppingrunde im Shop – mit süßer Beute !

Von Nubia-Solange Hengstler, Julia Häußler & Lisa Meyer





Aktualisiert am 15.01.2017 11:06:45
Gymnasium Oedeme
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