Seite druckenAuf zum Landeswettbewerb "Jugend forscht" (19. März 2012)

Der Jugend forscht-Wettbewerb fand dieses Jahr (wie die letzten 31 Male) in der Aula der Technischen Universität von Clausthal-Zellerfeld, das irgendwo im Harz liegt, statt. Am 19. März fuhren mein Betreuungslehrer und ich also mit meinen Plakaten und einigen höchst chemisch aussehenden Dingen (damit es ein bisschen „wissenschaftlicher“ auf meinem Stand aussieht) Richtung Harz. Genau richtig zum Mittag kamen wir auch an. Bevor wir das Institut für Metallurgie besuchten, baute ich noch meinen Stand auf. Anschließend bezogen die Jungforscher noch ihre Zimmer in der wirklich schönen Sportjugend-Bildungsstätte, bevor es wieder zum Essen in die Aula ging. Als Abendprogramm gab es nach lustigen Kennenlern-Spielen die Möglichkeit zwischen einem Theaterstück mit Rotkäppchen-Variationen und einem Besuch im Bergwerksmuseum (für den ich mich dann auch entschied).
 
Am Vormittag des 20.3. wurden nach dem Frühstück die Projekte von einer Fachjury, die aus jeweils 4 Personen (Doktoren, Professoren, Lehrern etc.) bestand, begutachtet. Nach einem Mittagessen ging diese Prozedur weiter. Auch zu dieser Zeit wurde man geradezu gezwungen, den leckeren Kuchen zu essen und am frühen Abend wieder das Abendbrot zu verspeisen (man kann also nicht behaupten, dass man dort zu wenig zu essen bekommt).
 
Wirklich schockierend am Mittwoch war, dass es kein Kaffee und Kuchen gab. (Grund war wohl die Preisverleihung, aber es ist trotzdem nicht zu entschuldigen.) Vor der Preisverleihung konnte aber noch die „Öffentlichkeit“, die größtenteils aus Schülern bestand, die diesjährigen Projekte anschauen. Und dann wurde es so richtig spannend. Ehrlich gesagt habe ich kurz vor der Preisverleihung nicht mit einem Preis gerechnet, denn man muss immer im Hinterkopf behalten: Das waren alle Erstplatzierte!!! (Also auch jeder ein Sieger eines Regionalwettbewerbs... wie wir alle nach Ansprachen des Bürgermeisters, des Vertreters der TU-Clausthal und einem Vertreter des Landes Niedersachsens wussten.) Nach einem „höchst informativem“ Vortrag, der mit allerlei „neuen“ Informationen bestückt war, kam dann endlich der spannende Teil: die Preisverleihung. Nach den Fachgebieten Arbeitswelt und Biologie kam dann endlich Chemie. Alle Teilnehmer des Fachgebietes wurden nach vorne gebeten. Und dann ging es los:
Die ersten beiden Projekte erhielten keinen Platz und mein Projekt war keines von diesen. Die Anspannung stieg. Auch das nächste Projekt, das mit einem dritten Platz, war nicht meines. Dass ich überhaupt einen Platz bekomme, hatte ich schon nicht erwartet und nun das: Ich wurde mit einem 2. Preis ausgezeichnet!!! 2. Platz in ganz Niedersachsen, das war wirklich ein riesiger Erfolg.
Nach der restlichen Preisverleihung wurden noch alle zum Abendessen eingeladen. Und dann war der 32. Landeswettbewerb in Niedersachsen auch schon wieder zu Ende, eine wirklich schöne Zeit!!!
 
Hendrik Hoeft, 9 FL 2




Aktualisiert am 13.02.2019 15:32:12
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