Seite druckenPräsentationen über Präsentationen (28. Februar 2015)

Am letzten Wochenende hatte das lange Warten sein Ende gefunden: Die Teilnehmer am "Schüler experimentieren" und "Jugend forscht" Wettbewerb konnten ihre Projekte endlich vorstellen. Bis dahin war es aber ein langer Weg.

Teils haben die 14 Schülerinnen und Schüler schon länger als 1 1/2 Jahre an ihrem Projekt gearbeitet, teils haben sie nach den Sommerferien angefangen. Einige wurden von anderen Projekten vom letztjährigen Wettbewerb inspiriert, andere von den Experimenten, die zu Beginn der AG durchgeführt werden mussten, um das Arbeiten in der Chemie kennenzulernen. Wieder andere haben in der Vergangenheit an ähnlichen Projekten gearbeitet oder haben hieraus ihre Idee entwickelt.

Genauso vielfältig wie der Weg zum Projekt sind auch die diesjährigen Themen: Biologisch abbaubares Klebeband (Lukas Lüttchens), Alles über den Rohrreiniger (Magnus Sprockhoff, Julien Boeck), thermische Batterie (Moritz Arians - mittlerweile seine 5. Teilnahme am Wettbewerb!), Auswirkungen von Säuren und Laugen auf Schweineaugen (Tom Pyrrek, Linus Vogel, Jannik Schnell), Kunststoffe aus Zitronensäure (Bennett Meyer, Lennart Wolken), Vergärung von Fruchtsäften (Nils Schunke, Sverre Hummel, Dominik Schönefeld) und das Leben in einer Ameisenkolonie (Johanne Burmeister, Merlin Arians).

Doch bevor die 7 Gruppen zum Wettbewerb konnten, musste einiges investiert werden. Zuerst stand das Forschen im Fokus. In vielen AG-Stunden Donnerstag in der 7. und 8. Stunde wurden Experimente durchgeführt, Hindernisse überwunden, Ergebnisse protokolliert und neue Experimente entwickelt. Ein kreativer Prozess, der mitunter frustrierend, teils langweilig, meistens aber spannend war. Ende November haben die Gruppen ihre Projekte angemeldet, damit war der erste Schritt gemacht.

In den nächsten Wochen (bis Mitte Januar) musste die schwierigste Hürde genommen werden: Der Bericht. Auf bis zu 15 Seiten wurde der Forschungsstand wiedergegeben, das Ziel und das Vorgehen des Projekts beschrieben, die Ergebnisse fixiert und diskutiert.

Während der AG-Tage wurden Plakate erstellt und die Präsentationen das erste Mal eingeübt. Sie sollten wie im Vorjahr auch vor 10. Klassen und Oberstufenkursen gehalten werden, um den Vortrag vor Fachpublikum zu üben  und deren Fragen zu beantworten, eine Generalprobe sozusagen. Da hatte mancher Muffensauen, nachher überwog aber der Stolz, zumal viele ältere Schüler erstaunt über das Fachwissen der 5. - 8. Klässler waren. Somit waren alle gut für den Regionalwettbewerb vorbereitet.

Dieser fand am Freitag, den 27.2. und Samstag, den 28.2. im Hörsaalgang der Leuphana statt.
Nach dem Aufbau, Mittag essen und Sicherheitscheck ging es am Freitag mit den Präsentationen vor den Juroren (und zufällig vorbeikommenden Interessierten) los, was den ganzen Nachmittag dauerte. Da mal teilweise lange warten musste bis die Juroren vorbeikamen, konnten die Schüler die insgesamt 55 Projekte näher kennenlernen.

Samstag morgen wurden die Projekte (vorerst) zum letzten Mal präsentiert, diesmal der Öffentlichkeit, wie zum Beispiel den Eltern, der Presse oder anderen Lehrern. Danach ging es zur Preisverleihung, die wieder von unserer Big Band musikalisch begleitet wurde. In zwei Stunden wurden alle Projekte kurz bewertet und die Preise verliehen. Wir haben uns sehr über den 1. Preis für Johanne und Merlin gefreut, die ihr Thema beim Landeswettbewerb noch einmal präsentieren dürfen. Auch die 2. Plätze für Moritz, Lukas sowie Bennett und Lennart und den Schulpreis haben wir gefeiert, der ohne die engagierte Teilnahme aller Gruppen nicht denkbar gewesen wäre.
 




Aktualisiert am 13.02.2019 15:32:12
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