Seite druckenSkifahrt 2018 - Schülerbericht (26.01-02.02.18)

Skifahren, juhu! Am 26. Januar um 19:00 fing die Reise in den Schnee an. Laut uns. Der Bus ließ sich noch eine halbe Stunde Zeit, dann konnten wir auch endlich ins Warme. Die Nacht war unruhig, laut und unbequem und an Schlaf war nicht zu denken. Wir fuhren mit zwei anderen Gruppen aus Hamburg, die auf der Hinfahrt lautstark gezeigt haben: „Wir sind auch da!“ Klar war jeder nach fast 13 Stunden Busfahrt müde, aber bei dem schönen Wetter, das uns dort erwartete, und nach dem ersten Blick auf die Berge war uns klar, dass sich die ganze Anstrengung der Fahrt jetzt schon gelohnt hat.  Als wir um halb zehn in unserer Herberge in Hochfügen im Zillertal ankamen, stürmte jeder direkt in das Zimmer. Die Mädchen hatten ein 9er Zimmer, die Jungs ein 10er und ein 4er Zimmer. Von der Ausstattung der Räume waren wir ziemlich baff, da es nicht nach Herberge aussah. Zwar war das Wetter super, aber wir hatten Hunger. Frühstück war leider schon rum, also bekamen wir mittags dann leckere Hamburger. Nach einer Verschnaufpause, die wir für das Kofferauspacken und das Erforschen des Hauses nutzten, kam die Skiausleihe dran. Oje. Alle mussten Ski- und Snowboardschuhe anziehen, Helme probieren, Ski und Snowboards bekommen... Chaos war vorprogrammiert, aber zum Schluss hatte jeder alles beisammen und wir waren bereit fürs Skifahren.

Jeden Tag dieselbe Prozedur: Um 7:00 Uhr gab es Frühstück, sprich: alle schlenderten noch müde und verschlafen zum Frühstück. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, ging es auch schon um 8:00 Uhr in den Bus und Richtung Piste. Im Bus war die Stimmung gut. Bevor es aber auf die Piste ging, hieß es „Catch the chicken!“. Aufwärmspiele und Dehnübungen gehörten dazu. Danach flitzten die Fortgeschrittenen weg, während die Anfänger den "Idiotenhügel" fuhren. Mittags aßen wir dann alle zusammen an der Skipiste. Die Anfänger wurden immer besser und durften letzten Endes auf blauen und roten Pisten fahren. Abends trafen sich die meisten noch auf eine Runde Tischtennis, Kartenspiel oder einfach einen Plausch im Zimmer. Ab 22:00 Uhr hieß es „ins Zimmer“ und um 23:00 Uhr war Bettruhe angesagt. Die meisten gingen jedoch schon früher schlafen, da uns das Ski- und Snowboardfahren ziemlich zu schaffen machte.

Am fünften Tag hieß es von den Lehrern aus: „Wir gehen rodeln.“ Es war zwar sehr kalt, machte uns allen aber so viel Spaß, dass wir gleich noch einmal fuhren. Danach liefen die Tage wie sonst auch ab. Aufwachen, Skifahren, in die Herberge kommen und den Abend genießen. Bloß der vorletzte Tag war anders als sonst. Konnten wir sonst immer bei perfektem Wetter Skifahren, war an diesem Tag Schneesturm angesagt. Zum Glück kamen alle irgendwie heil unten an, trotz der massiven Probleme mit der Sicht. Der letzte Tag brachte uns wieder Sonnenschein und alle bewältigten ihre Skiprüfung trotz Nervosität. Dann hieß es wieder Kofferpacken, Skiausrüstung wegbringen und noch einmal die Aussicht auf die Berge genießen. Am Tag der Rückfahrt mussten wir schon um 6:00 Uhr unsere Zimmer räumen und runter zum Frühstück. Überall wurde noch aufgeräumt, die letzten Sachen gepackt. Hektik war angesagt. Der Bus ließ wieder auf sich warten. Im Aufenthaltsraum verbrachten wir letztlich noch 2 Stunden, bis der Bus dann endlich kam. Und was für eine Überraschung, die Hamburger waren wieder an Bord. Erstaunlicherweise verlief die Rückfahrt problemlos und wir konnten alle noch eine Runde Schlaf abkriegen, bevor wir etwa um 23:30 Uhr wieder in Lüneburg ankamen. Goodbye Austria, and welcome home!

Auf der Skifahrt lernten wir uns alle besser kennen, wir haben eine tolle und aufregende Zeit in Österreich erlebt. Ein großes Dankeschön gilt unseren Lehrern, die diese tolle und unvergessliche Zeit überhaupt erst ermöglicht haben. Danke Frau Stindl, Herr Dauer und  Herr Hergt!

Sarah Kelm
 





Aktualisiert am 19.10.2018 12:39:10
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