Seite druckenKunstwettbewerb Gestaltung der jährlichen Weihachtskarte

Die diesjährige Gewinnerin des Kunstwettbewerbs heißt Lara Focht. Ihre gestaltete Weihnachtskarte wurde gedruckt und mit Weihnachtsgrüßen der Schulleitung versendet. Außerdem konnte sich Lara über einen Buchpreis freuen, ebenso wie die zweitplazierte Schülerin Ella Jolie Sevim und die Schülerin Yuna Pölleritzer, die den dritten Platz erhielt.

Kathleen Sellmann


Seite drucken1. Platz für Phuong Trinh & Filmteam bei Heide-Wendland-Filmklappe (6.11.2018)

Am 6. November ging im Filmpalast Lüneburg der regionale Kurzfilmwettbewerb für Kinder und Jugendliche aus den Landkreisen Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen und Heidekreis in die 6. Runde. Mit großer Spannung warteten die Filmteams zusammen mit ihren Eltern, Freunden, Lehrerinnen und Lehrern im gut gefüllten Kinosaal auf die Entscheidungen der fünfköpfigen Jury. Es war für alle allein schon eine große Ehre, Ausschnitte aus ihren Filmen auf der großen Kinoleinwand zu sehen.
 
In der Kategorie der 8.-10. Klassen waren in diesem Jahr zwölf Filme für den Preis nominiert. Den ersten Platz gewann Phuong Trinh des Gymnasiums Oedeme mit ihrem Kurzfilm „Kopfsache“, der im Laufe des letzten Schuljahres im Kunstunterricht der zehnten Klasse entstanden ist. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler jedes Jahr die Grundlagen des Filmens kennen, schreiben Drehbücher, fertigen Storyboards an und lernen, die zur Verfügung stehenden Medien sinnvoll einzusetzen. Dafür stellt die Kunstfachschaft in der Schule u.a. Ipads, Filmkameras, Audiotechnik, diverse Stative und auch ein professionelles Schnittprogramm zur Verfügung, das im hauseigenen Schnittraum genutzt werden kann.
 
Der diesjährige erste Preis war dotiert mit 200 €. Zusätzlich reist die Gewinnercrew im Februar des darauffolgenden Jahres inkl. Hotelaufenthalt nach Aurich zur Endausscheidung der Niedersachsen Filmklappe und kann hier weitere Preise gewinnen. Zusätzlich gab es ein Softwarepaket mit einem Profi-Schnittprogramm.
 
Medienkoordinator und Jurymitglied Kai Schepers begründete die Entscheidung in seiner Laudatio wie folgt:
"In dieser Kategorie gibt es traditionell die meisten Einreichungen, entsprechend knapp ist es im Spitzenfeld. Doch dieser Siegerfilm fiel auf - positiv natürlich. Zu Beginn eine alltägliche Situation: Pausenklingeln, die Schülerinnen und Schüler verlassen den Raum. Doch eine Person bleibt im Fokus. Oder ist sie doch nur eine Randfigur? Nein, die ruhige Kameraführung und die unterstützende Musik machen klar: Hier geht es um eine Person. Doch dann eine kurze Verwirrung: Bratkartoffeln oder Burger? Ist das noch die gleiche Person? Durch den Einsatz von Farbigkeit, Beleuchtung, Schnitt und Musik in den Szenen und Blickwechseln wird diese Frage mehr als beantwortet: Hier geht es nicht nur um eine Person. Für diese Person geht es um ALLES. Der herausragenden Hauptdarstellerin kann ich beim Denken zuhören, ihr ruhiges Spiel und der Ton lassen mir genug Raum dafür: Geräusche und Sprachfetzen sind sorgsam, fast pointiert, eingesetzt. Sie erzeugen eher Bilder als nur Klangerinnerungen. Die Musik zieht mich in den inneren Konflikt der Protagonistin hinein, emotionalisiert mich in der richtigen Dosis, auch in den dramatisierenden Momenten. Die offene Frage am Ende lässt mich nicht abrupt allein, sondern führt mich im Nachdenken noch einmal durch den gesamten Film. Ein Spannungsbogen der besonderen Art."
 
Der Film kann in voller Länge im Medienboard der Lüneburger Zeitung angeschaut werden:
 
https://www.lzplay.de/index.php/2018/11/06/heide-wendland-filmklappe-2018-gymnasium-oedeme-kopfsache/
 
Weite Informationen zum diesjährigen Wettbewerb und der Siegerehrung kann man auf der Homepage der Heide-Wendland-Filmklappe finden.
 
 
Carmen Winter


Seite druckenSchülerfilmfestival in Oedeme (09. Juni 2017)

Zum diesjährigen Sommerfest, am 09.07.2017, fand am Gymnasium Oedeme zum ersten Mal ein Schülerfilmwettbewerb statt, bei dem die besten Trickfilme der Klassenstufe 7 und die besten Kurzfilme der Kunstkurse der Stufe 10 gezeigt und gekürt wurden. Dabei wurden wir freundlicherweise von einer sehr professionellen Jury unterstützt. Mit dabei waren Kevin Beck, der im Scala Kino vornehmlich für die Auswahl des Filmprogrammes verantwortlich ist, Uwe de Witt, professioneller Storyboarder für Werbe- und Kinofilme und Lennard Schmitt, Vereinsmitglied vom „IM Kasten“, dem Wettbewerb für junge Filmemacher in der Region Lüneburg. Neben den Siegerpokalen gab es für alle Gewinner Kinogutscheine, die vom Scala gesponsert wurden und für die 10. Stufe gleich drei Direktnominierungen für das Kurzfilmfestival „Im Kasten“, das vom 3.-5. November im Scala Kino stattfinden wird und wo die Filme dann nochmals auf der großen Leinwand zu sehen sein werden: https://imkastenfestival.com
  Der Jury fiel bei der Menge an guten Einreichungen ihre Entscheidung dann doch sehr schwer. Nach der Vorabsichtung aller Filme haben sie sich vor dem Wettbewerb nochmals zusammengesetzt, lange diskutiert und sind dann letztendlich zu folgendem Ergebnis gekommen: 
 
Gewinner Stufe 7:
  1. Platz: „The Monster Revolution“ von Aurelia Conrad & Emilia Fuhrmann
  2. Platz: „Ein geformtes Abenteuer“ von Hannes Kiehl, Luis Gersmann & Till Gerke
  3. Platz: „Paper Adventure“ Jacob Siebels
 
Gewinner Stufe 10:
  1. Platz: The Art of Art, Folge 16“ von Jakob Heimann  
  2. Platz: „74“ von Florian Plate & Noah Richter
  3. Platz: „The Bucket List“ von Jelle Witthöft, Hannah Burmeiser, Paulina Wölk & Luca Becker
 
Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und sind schon jetzt sehr gespannt auf das nächste Filmfest im kommenden Jahr.
 
Carmen Winter

Fotografien: Wulf Kiecksee

» Film von Jakob Heimann


Seite druckenErfolg der Kunst-AG beim 64. Europäischen Wettbewerb (12.05.2017)

In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne.
Was macht ein Drache mitten in einem Brunnen einer städtischen Verkehrsinsel stehend? Er staunt nicht schlecht über das, was in der Gegenwart um ihn herum abläuft. Für Rika aus der 6.Klasse war sofort klar, welches der angebotenen Module ihrer Altersgruppe sie für ihre kreative Bildgestaltung auswählen würde, denn im Zeichnen von Drachen ist sie top. Und nicht nur das. In liebevoller Detailgenauigkeit schmückt sie die Umgebung aus, das, was der Drache in der Jetztzeit entdeckt. „Sagengestalten heute“ ... und „Beam me to Europa 4.0“ waren die am häufigsten gewählten Module des 64. Europäischen Wettbewerbs, an dem die Schüler und Schülerinnen der Kunst AG unter der Leitung von Frau Kohfahl erstmals beteiligt war. Alexander entschied sich mit seinem Aquarellbild für das Modul „Europa 4.0“ der Altersklasse der 14-16-jährigen. Ein Junge hockt in einer Höhle, die mit Kindheitserinnerungen des 20. Jahrhunderts gefüllt ist. Antonia und Judith aus der 8b hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Bildfindung. Als Gestaltungsimpuls vorgegeben war das 1907 von Wassily Kandinsky geschaffene Werk „Das bunte Leben“. Dieses nahmen sie zum Anlass, um mit Pastellkreiden ein heiteres, irreales Schlaraffenland zu ersinnen, welches durch die Elemente blaue Kugel, gelbes Dreieck und rotes Quadrat an die am Bauhaus verbreitete Gestaltungslehre Kandinskys erinnerte.
Bundesweit haben 85.229 Schüler und Schülerinnen von 1.240 Schulen aller Klassenstufen an dem 64. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Aus Niedersachsen kamen 3.019 Einsendungen. Nur 671 Arbeiten konnten sich bundesweit über die Landesebene hinaus qualifizieren und wurden zur Bundesjury weitergereicht. Dazu gehören die Arbeiten von Rika Schnell (6G), Alexander Bechtoldt (8A) sowie die Gemeinschaftsarbeit von Antonia Pannach und Judith Heitland (8B).
Zur Ehrung auf Landesebene wurden wir gemeinsam am Freitag, d. 12. Mai 2017 in den Landtag nach Hannover eingeladen, um dort den Tag mit ausgewählten Preisträgern niedersächsischer Schulen zu verbringen. Im provisorischen Landtag ehrte Bernd Busemann als Landtagspräsident die Preisträger in angemessener Ernsthaftigkeit, gleichzeitig locker und zugewandt. Wir verbrachten einen rundum gelungenen Tag in Hannover.

Hilke Kohfahl


Seite druckenWanderausstellung der Landes- und Bundessieger des DAK-Wettbewerbs BUNT STATT BLAU (19.-27.01.2017)

Die Ausstellung mit den Wettbewerbsbeiträgen ist bundesweit stark nachgefragt. Ein Argument, sie frühzeitig zu uns an die Schule holen zu können, war, dass mit Hannah Hauswald die Bundessiegerin von 2016 eine Schülerin des Gymnasiums Oedeme ist. Am Donnerstag wurde die Ausstellung in Anwesenheit der Sozialministerin Cornelia Rund und des DAK-Vorstandschefs Andreas Storm eröffnet. Bis Freitag, 27.01.2017, kann sie im Forum betrachtet werden.
Was macht ein Plakat zum Siegerplakat, zum Besten unter über 7000 Einsendungen?
Nirgendwo wird mit dem erhobenen Zeigefinger gedroht, nirgendwo wird ein plattes Verbot ausgesprochen. Die Motive und die Slogans sind subtil, stehen dialektisch zueinander oder sind offen provozierend. Mit geschickter Rhetorik wird formuliert, was in direkter Ansprache nicht immer überzeugt.
Bunt und Blau sind in Hannahs Plakat Polaritäten. Blau als Zustand, als Hinweis auf das Zerstörerische. Bunt ist Ausdruck der Lebensfreude, des Positiven.
Ein gutes Plakat besitzt einen Eyecatcher, das Motiv oder die Farbigkeit ziehen den Blick auf sich. Der Slogan ist eindeutig formuliert, es gibt keinen Interpretationsspielraum. Schon 1904 sagte der Berliner Reklamefachmann Ernst Growald: „Gute Plakate brauchen nicht gelesen, sie müssen gesehen werden.“
Und eine Regel in der Werbebranche besagt: ein Autofahrer hat vier Sekunden Zeit, um die Botschaft eines Plakates zu erfassen. Im Forum des Gymnasiums Oedeme geht es zum Glück nicht so hektisch zu. In diesem Sinne: nehmt euch mehr als vier Sekunden Zeit, um jedes Plakat zu betrachten, und kommt darüber ins Gespräch!
Hilke Kohfahl


Seite druckenKunstausstellung im Museum Lüneburg "Mein Bild vom Frieden" vom 22.4.-22.5.2016

„Mein Bild vom Frieden“ – ein jahrgangs- und fächerübergreifendes Projekt
Kunstausstellung im Museum Lüneburg vom 22.April – 22.Mai 2016
 
 
Am Freitag, d. 22. April 2016 wird um 17:00 Uhr im Museum Lüneburg eine Ausstellung eröffnet, die den Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen bilden wird und sich mit den Visionen junger Europäer befasst. Neben der Kunstausstellung, die von Klassen des Gymnasiums Oedeme bestückt wird, wird es eine Podiumsdiskussion und einen Leseabend im Museum Lüneburg geben. Hinweise finden sich auf dem Flyer/Plakat am Ende der Galerieleiste.
 
Im letzten halben Jahr haben eine 7.Klasse, drei 8.Klassen, zwei 9.Klassen und ein 12.Jg. des Gymnasiums Oedeme im Kunstunterricht von Frau Kohfahl und Frau Middelbeck individuelle künstlerisch-ästhetische Visionen entwickelt, wie sie das Thema „Frieden in Europa“ bildnerisch umsetzen könnten. Zeitgleich wurden die Themen „Frieden und Flüchtlingssituation in Europa“, „Grund- und Asylrecht“ sowie die „Auswirkungen von Krieg und Vertreibung“ fächerübergreifend im Geschichts- bzw. Politik-Wirtschaft-Unterricht von Frau Bode (9F) und Herrn Gessner (9E) mit den Jugendlichen erarbeitet.
Initiator dieses Projektes war Herr Bernd Werner vom Verein „Miteinander-in-Europa“ e.V., der in dieser Angelegenheit an unsere Schule herantrat.
 
In einer Konfrontation mit Einzelwerken aus dem Grafik-Zyklus „Die Hölle“ von Max Beckmann, die Herr Werner aus Leitthema des Projektes an den Anfang stellte, entstanden im Jg.8 (8A, 8B, 8E) Linolschnitte, in der die Schüler und Schülerinnen ihre persönliche Vorstellung vom „Frieden“ umsetzen konnten. Auch Picassos "Guernica" von 1937 war Gegenstand bildnerisch-analytischer Interpretation im Kunstunterricht. Die Schüler und Schülerinnen konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und waren motivisch oder inhaltlich nicht gebunden. Dadurch entstanden ganz unterschiedliche Werke, von der symbolischen Einbindung der Friedenstaube oder des kulturell vereinbarten Peacezeichnens, bis hin zu dem lebensbejahenden Blick auf die Schönheit der Natur, auf Elemente der Freundschaft sowie christlich motivierte Botschaften. Der Reiz lag in der Vereinfachung der bildnerischen Mittel, die eine Konzentration auf das Wesentliche verlangte.
 
Im Jg.7 (7D) entstanden in der Auseinandersetzung mit dem plastischen Werk von Thomas Schütte, „Die Fremden“, die seinerzeit auf der documenta IX (1992) zu sehen waren, figurative Plastiken. Die Schüler und Schülerinnen schufen Einzelfiguren und arrangierten Sie am Ende in Form eines Flüchtlingsstroms. Jede Figur erzählt dabei seine eigene Geschichte, allen gemeinsam ist die Angst vor der unsicheren Zukunft, das Gefühl, fremd zu sein, aber es gibt auch Zeichen der Hoffnung und Zuversicht.
 
Im 9.Jg. (9B) wurden „Allegorische Landschaften zum Thema Frieden in Europa“ konzipiert. Die Schüler und Schülerinnen konnten ihre persönlichen Vorstellungen und Ideen in einer Landschaftsmalerei realisieren, die sich aus Versatzstücken zusammenfügte, denen eine symbolhafte Bedeutung zugewiesen wurde. Manche Vision ist eindeutig, manche muss decodiert werden. Allen gemeinsam ist ein realistischer Gestaltungsansatz.
 
In zwei weiteren 9.Klassen (9E, 9F) erfolgte der Zugriff über den Entwurf eines Aktionsplakates. Die Schüler und Schülerinnen setzen sich kritisch mit den aktuellen Berichten zur Flüchtlingskrise, die zur europäischen Frage wurde, auseinander. Dies geschah zeitgleich im PoWi- und im Kunstunterricht. War das Thema zu Beginn des Projektes medial noch randständig, wuchs es im Laufe des Halbjahres zu einem medienbeherrschenden Leitmotiv. Die Ereignisse an den europäischen Grenzen haben uns überrollt. Die Plakate der Jugendlichen zeichnen sich durch teils provozierende Motiv-Text-Verbindungen aus, teils setzen sie suggestive Zeichen. In jedem Fall ist der Betrachter zum Nachdenken aufgefordert und soll bzw. kann sich einer Antwort nicht entziehen. Ihre Plakate hat die Klasse 9F zusätzlich von Recherchen untermauert, die sie im Rahmen des PoWi-Unterrichtes zu ihrem ausgewählten Themenkomplex anfertigten. In der 9E wurden im Geschichtsunterricht Vertreibung und Völkermord am Beispiel der Herero in Deutschsüdwestafrika erarbeitet. Kriegserfahrungen und Fronteindrücke deutscher Soldaten sowie die Schrecken des Krieges am Beispiel des 1.WK wurden thematisiert, womit der Bezug zu dem Zyklus "Hölle" von Max Beckmann gegeben ist.

Im 12.Jg gN, entstanden – in Anlehnung an die Kunst von Banksy - großformatige Street-Art-Werke zum Thema „Mensch und Frieden“. Ausgehend von einer Fotografie, die sie selbst angefertigt hatten, stellten die Schüler und Schülerinnen mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes "Stencils" ("Schablonen") her, die sie im Anschluss als Graffiti auf rostige Eisenplatten brachten. Unter den Personen finden sich Familienangehörige, Freunde, aber auch neu kennengelernte Bekannte, die unter anderem in jüngster Zeit ihr Land verlassen mussten und nach Lüneburg gezogen sind.
 
Hilke Kohfahl
 
 
 


Seite druckenHannah Hauswald Landessiegerin im Plakatwettbewerb (14. Mai 2016)

Hannah Hauswald (9b) ist beim diesjährigen Plakatwettbewerb "bunt statt blau" mit ihrem Plakat "Schieß dich nicht ab!" niedersächsische Landessiegerin geworden. Mit diesem 1.Platz gehört sie zu den drei Bundesfinalisten, die am 14. Juni 2016 in Berlin in einer Pressekonferenz im Bundesgesundheitsministerium geehrt werden. An der Veranstaltung werden teilnehmen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, die Band „Luxuslärm“ und der Vorstandschef der DAK-Gesundheit, Prof. Dr. Herbert Rebscher. Dann wird das Geheimnis gelüftet, wer den ersten, zweiten und dritten Preis gewonnen hat.


Seite drucken18. Landeswettbewerb "Jugend gestaltet" 2016 (09. April 2016)

18. Landeswettbewerb „Jugend gestaltet“ 2016 – Ausstellung in Celle vom 9.4.-29.5.2016
 
Alle zwei Jahre findet der niedersächsische Landeswettbewerb „Jugend gestaltet“ statt, der sich zum wichtigsten künstlerischen Kreativwettbewerb im Bereich der Allgemeinbildenden Schulen etabliert hat.
Das Schöne hieran ist, dass die Schüler und Schülerinnen nicht thematisch eingeengt sind und nicht zusätzlich motiviert werden müssen. Denn das, was sie im Unterricht erarbeitet haben, oder auch individuelle außerschulische Werke, können eingesandt werden. So präsentiert sich das Fach Kunst des Gymnasiums Oedeme seit vielen Jahren dort außergewöhnlich stark, nicht nur durch die Zahl der eingereichten, sondern auch oder vor allem durch die Zahl der prämierten Arbeiten.
In diesem Jahr werden die Werke folgender Schüler und Schülerinnen im Kunstmuseum Celle, Schlossplatz 7, präsentiert, in alphabetischer Reihenfolg sind dies:
Kajsa Becker, Diana Bersch, Marieke Bresser, Karolin Brose, Marit Busche, Nathan Conrad, Merle Fibik, Lennart Giese, Ronja Jürgens, Lynn Kamenz, Angeline Keck, Fabio Knipper, Shona Koch, Josephine Lange, Devid Massumi, Gwendolin Mews, Tim Milwa, Louisa Müller, Luisa Pätow, Ilda Pepic, Melina Reimann, Kevin Rupp (als ehemaliger Schüler unserer Schule), Enno Schröder, Luca Squillante, Maxima Vais, Niklas Volpe, Emily Warisch, Claas Wegner, Wim Wesnigk.
Die Ausstellung wird am 9.April 2016 um 12:00 Uhr in Anwesenheit der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt eröffnet. Alle Werke sind in einem Katalog abgebildet und können zusätzlich online unter www.jugendgestaltet.de eingesehen werden.
Die Fotos zeigen mimetische figürliche Plastiken von Schülern und Schülerinnen, angefertigt im 7.Jahrgang, die in Celle zu sehen sein werden.


Seite druckenErfolg beim DAK-Wettbewerb "Bunt statt blau" 2015

Kleines Wortspiel mit großer Wirkung
 
Fehlende Buchstaben irritieren den Betrachter wenig, In der Regel ist das Gehirn in der Lage, aufgrund des vorhandenen Wissens und Assoziationsvermögens, das Wort sinnstiftend zu vervollständigen. Der Grafiker Niklaus Troxler setzte mit seinem Plakat „Steuerflu . . t“ auf Lücke, als er in den Nationalfarben der Schweiz die weiße Schrift auf rotem Grund platzierte. Dieser Denkimpuls reichte, um zu verstehen, dass er die Schweizer Bankpolitik und die davon inspirierten Steuersünder anprangerte. Martin Zimmer nahm diesen indikativen Impuls auf und erkannte darin eine geniale Chance für seine gestalterische Initiative gegen das Komasaufen von Jugendlichen. Er entwarf in einem aufwändigen Produktionsprozess am Computer das hervorragende Typografieplakat: „PUNKT, PUNKT, KOM A, STRICH“, welches den 1.Platz in der niedersächsischen Landeswertung des diesjährigen nationalen DAK-Plakatwettbewerbs „Bunt statt blau“ erzielte. Martin konnte dafür ein Preisgeld von 300 € in Empfang nehmen. Auch Karolin Brose und Josephine Lange, die im Team arbeiteten, konnten mit ihrem Plakat inhaltlich und formal überzeugen. Sie fragten, motivisch bezugnehmend auf die Brüder Grimm, „Na, vom Weg abgekommen?“, um auf die Verführungskraft des Alkohols aufmerksam zu machen. Mit Hilfe von Marlene Busche, die symbolisch mit dem roten Samtumhang als Rotkäppchen-Model inszeniert wurde und den mit Flaschen gefüllten Korb im Arm hielt, gelang ihnen ein überzeugendes Aktionsplakat, welches den 4.Platz der niedersächsischen Gesamtwertung belegte. Sie konnten sich über Sachpreise freuen, genauso wie auch Luisa Paul, die mit ihrer guten Idee den 9.Platz erzielte. Annähernd 2.500 Schüler und Schülerinnen zwischen 12 und 17 Jahren hatten landesweit ihre Plakate bei der „DAK-Gesundheit“ eingereicht, bundesweit waren es 10.000 Jugendliche. Das Gymnasium Oedeme erreicht mit drei Platzierungen unter den ersten zehn, alle aus der Klasse 9b, einen überwältigenden Erfolg. Luisa setzte auf die suggestive Kraft ihres Motivs, indem sie eine geschickte Kameraperspektive einnahm, um den Betrachter auf den Boden zu zwingen und frontal auf die Bahngleise schauen zu lassen, wo ein Mädchen nach den imaginierten Alkoholexzessen ihr Ende gefunden hatte. Aus der monochromen Düsternis fallen ihre Kleidung und die farblich darauf abgestimmten Flaschen als Eyecatcher auf. Wer nicht begreift, wohin die Reise im Falle des unkontrollierten, gewohnheitsmäßigen Trinkens gehen könnte, entnimmt dies dem Slogan. „Endstation Alkoholsucht“ titelt Luisa, in Anspielung auf das Drama von Tennessee Willliams. Diese Ansage ist unmissverständlich und lässt keinen Interpretationsspielraum offen. Auch das gilt als ein Kennzeichen eines guten Plakates: die Botschaft sollte in den ersten vier Sekunden verstanden werden, denn -  so El Lissitzky – „Wer will sich schon auf der Straße nasse Füße holen“?
Hilke Kohfahl

(Foto: freigegeben von T.Wege, Landeszeitung)


Seite drucken17.Landeswettbewerb Jugend gestaltet 2014


Von Sonnabend, d.26.April 2014 bis zum 1.Juni 2014 wurden die ausgewählten Arbeiten der niedersächsischen Schüler und Schülerinnen im Kunstmuseum Celle gezeigt. Auch das Gymnasium Oedeme ist wieder dabei - und mit Abstand die erfolgreichste Schule in Niedersachsen!

23 Schüler und Schülerinnen unserer Schule im Alter zwischen 11 und 18 Jahren haben die Hürde der hochkarätigen und fachkompetenten Jury bewältigt. Wir gratulieren allen, die es geschafft haben, für diese Ausstellung ausgewählt zu werden.
Dazu gehören: Nathalie Brockamp (5. Jahrgang), Josefien de Leeuw (10. Jahrgang), Anna Duden (11. Jahrgang), Charlene Fischer (8. Jahrgang), Ben-Joris Frehse (11. Jahrgang), Marie Geppert (9. Jahrgang), die Gruppenarbeit von Philipp Groeger, Hendrik Wedemann und Svea Kruk (9. Jahrgang), Clara Hoffmann (12. Jahrgang), Anna Kaune (10. Jahrgang), Annalena Kirchmann (8. Jahrgang), Nina Klose (8. Jahrgang), Lasse Menzel (6. Jahrgang), Carolin Neumann (5. Jahrgang), Ben Lasse Pawelzik (8. Jahrgang), Hanna Schubert (12. Jahrgang), Jule Siggelkow (6. Jahrgang), Carla Stolze (11. Jahrgang), Magnus von Elling (11. Jahrgang), Antonia von Schnackenburg (9. Jahrgang), Jan Voß (9. Jahrgang), Claas Wegner (5. Jahrgang) [Die Angaben zu den Jahrgängen beziehen sich auf die Entstehungszeit der künstlerischen Arbeit].

Die Ausstellung lief bis zum 1.Juni 2014. Die Werke sind zukünftig auch im online-Katalog des Vereins "Jugend gestaltet" abzurufen.







Aktualisiert am 15.01.2019 10:19:05
Gymnasium Oedeme
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